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Die digitale SuchtSchleichend kam das Internet in den Alltag. Was noch vor einigen Jahren ein Status-Symbol war, ist heute eine Selbstverständlichkeit und kaum wegzudenken. Die digitale Welt. Die junge Generation kennt es nicht anders. Dagegen war noch vor 20 Jahren die soziale Kommunikation von realen Begegnungen zweier Menschen geprägt. Wie sieht es heute aus?

Recherche mit dem Tablet

Der Gang in die Bibliothek ist überflüssig geworden. Man holt die Bibliothek vielmehr zu sich, nämlich auf das Tablet. Vor zehn Jahren nutzte man das Internet als ein besonderes Hilfsmittel, um spezielle Sachen schneller und einfacher herauszufinden. In der Schule war die Internet-Nutzung eine Ausnahme und sowieso nur möglich, wenn man in dem einen Computer-Raum der Schule Informatik hatte oder ausnahmsweise mal den Raum anderweitig belegen konnte. Heute ist das Internet für die Schüler ganz normaler Alltag, wenn auch nicht immer in der Schule.

Immer online - ohne Internet geht nicht?

Das Internet hat sich so weit in die alltäglichen Abläufe integriert, dass ohne das ständige "Online sein" es vielen Benutzern schwerfällt, den Alltag zu meistern. Unbewusst ist so mit der Zeit eine Entfremdung der sozialen Kommunikation entstanden.

Statt zum Hörer zu greifen und das Gegenüber anzurufen, zieht die moderne Kommunikation es vor, Zeit und Energie zu investieren, die Botschaft lieber in digitaler Form zu schicken, ohne jegliche Emotionen. Eine stupide Mail oder Nachricht erscheint auf dem Bildschirm, ohne dass man sich dessen wirklich bewusst ist. Hätte man solch eine gigantische digitale Entwicklung in den sozialen Alltag noch vor 20 oder 30 Jahren für realistisch gehalten?

Schon nebenbei startet man den Tag mit dem Internet. Smartphone und Tablet vertiefen den Online-Kult. Heute kommt man nicht mehr wirklich weg vom digitalen Netz. Wie wäre ein Gefühl ohne jegliche Ablenkung und ohne ständige Erreichbarkeit? Hat man dieses Bewusstsein zu sich selbst unbewusst vergessen oder gar verloren? Es zeigt sich, dass besondere Emotionen ausgelöst werden, wenn sich das Smartphone für eine gewisse Zeit nicht im eigenen Besitz befindet. Eine Art digitale "Entzugserscheinung" tritt auf. Ist Derartiges zu beobachten, befindet man sich ungewollt in einer digitalen Abhängigkeit - ein deutlicher Hinweis für eine Sucht. Die Suche nach Kompensierung von etwas, was im Inneren der Seele fehlt.

Einen Tag mal abschalten

Um sich von der "digitalen Sucht" befreien zu können, wäre es hilfreich sich wieder der Natur und der eigenen Umwelt zu widmen, anstatt sich der digitalen Isolation im Internet oder Smartphone hinzugeben. Langsam aber konsequent wieder den sozialen Kontakt zu realen Menschen zu suchen, anstatt mit „Bildern“ und „Smileys“ in der virtuellen Welt sich aufzuhalten.

Einen Tag, einfach mal abschalten! Dies ist der erste Schritt zu sich selbst und zurück in die reale Welt.

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    GesundStift habe ich nebenbei bei einem Gespräch kennengelernt. Bin dann auf die Website ...

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